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Rotflügelsittich

Der Rotflügelsittich (Aprosmictus erythropterus) ist eine Papageienart, die im südlichen Neuguinea sowie dem nördlichen und nordöstlichen Australien verbreitet ist. Das Verbreitungsgebiet in Australien ist sehr groß und reicht bis zum nördlichen New South Wales und dem nordöstlichen South Australia. Es werden zwei Unterarten unterschieden.

Rotflügelsittiche sind überwiegend baumbewohnende Papageien. Sie kommen allerdings gelegentlich zur Aufnahme von Wasser und Nahrung auch auf den Boden. Sie fressen überwiegend Samen und Früchte.

Der Rotflügelsittich hat eine etwas gedrungenere Gestalt als der Königssittich. Das Gefieder ist überwiegend grün. Der breite und quadratische Schwanz ist etwa ein Drittel kürzer als die Flügel. Ein Geschlechtsdimorphismus ist vorhanden. Rotflügelsittiche erreichen eine Körperlänge von 32 Zentimeter und wiegen zwischen 120 und 210 Gramm.

Der Kopfgefieder des Männchens ist leuchtend hellgrün. Auf dem hinteren Oberkopf ist das Gefieder leicht blau überhaucht. Die Körperunterseite sowie die Oberschwanzdecken sind gelbgrün. Der Vorderrücken sowie die Schulterfedern sind schwarz. Der Hinterrücken ist glänzend dunkelblau und hellt zum Bürzel hin auf. Die kleinen, mittleren sowie die inneren großen Armdecken sind kräftig rot. Die Handschwingen und die äußeren Handdecken sind dagegen scharf abgegrenzt dunkelgrün. Der Schwanz ist an der Oberseite grün. Die Steuerfedern sind am Ende überwiegend hellgelb. Der Schnabel ist orangerot und weist eine hellere, gelborange Spitze auf. Die Iris ist orangerot.

Weibchen haben ein überwiegend mattgrünes Gefieder. Sowohl der Bauch als auch die Unterschwanz- und die Oberschwanzdecken sind gelblich. Der Vorderrücken sowie die Schulterfedern sind dunkelgrün. Der Hinterrücken und der Bürzel sind mattblau. Auch hier hellt das Gefieder zum Bürzel hin auf. Verglichen mit den Männchen ist das Rot des Gefieders deutlich matter. Es ist auf die äußeren mittleren und die inneren großen Armdecken begrenzt. Die Schwingen sind ansonsten grün. Der Schnabel ist matter orange und geht leicht ins bräunliche über. Die Iris hat einen bräunlicheren Ton als beim Männchen.

Der Flug der Rotflügelsittiche wirkt unregelmäßig, weil die kräftigen, weit ausholenden Flügelschläge von kurzen Pausen nach jedem Abschlag unterbrochen werden. Der Flug ist damit leicht wellenförmig.

Rotflügelsittiche sind Vögel der offenen bewaldeten Landschaft. Sie sind vor allem in solchen Regionen anzutreffen, die einen verlässlichen, jahreszeitlich schwankenden Niederschlag aufweisen. Sie sind meist im weiteren Umkreis von Wasserstellen zu finden. Während sie aride Regionen meiden, sind sie in lichten Wäldern und Baumsavannen anzutreffen. Diese weisen meist einen Bestand an Eukalyptusbäumen sowie Akazien, Kasuarinen und Zypressen auf. Entlang der Nordküste Australiens trifft man sie auch in Mangroven an. Landwirtschaftlich genutzte Gebiete Agrarzonen werden mittlerweile ebenfalls genutzt und in Darwin kann man sie auch in den Gärten und Parks der Vororte beobachten.

Die Lebensweise der Rotflügelsittiche ist nomadisch. Auslöser der erratischen Wanderungen ist die Nahrungsverfügbarkeit.

Rotflügelsittiche leben normalerweise paarweise oder in kleinen Familienverbänden. Schwärme mit mehr als 20 Vögeln sind für diese Art ungewöhnlich. Sie halten sich überwiegend in den Baumkronen auf und kommen nur auf den Boden, um dort heruntergefallene Samen und Früchte aufzunehmen oder an den Wasserstellen zu trinken.

Rotflügelsittiche fressen Samen, Früchte, Beeren, Nüsse, Blüten, Nektar sowie Insekten und deren Larven. Bevorzugt werden die Samen und Blüten von Eucalyptus-Arten sowie die Samen von Akazien.

Im Süden Australiens nisten Rotflügelsittiche im Zeitraum August bis Februar. Im Norden Australiens sind Gelege das ganze Jahr über festzustellen. Rotflügelsittiche sind Höhlenbrüter, die bevorzugt in alten Eukalyptusbäumen in der Nähe von Gewässern brüten. Sie präferieren Nisthöhlen, die sehr tief sind, so dass die eigentliche Brutkammer fast auf Erdniveau liegt. Man hat Bruthöhlen gefunden, bei denen der Eingang mehr als neun Meter über der eigentlichen Brutkammer lag.

Das Gelege besteht in der Regel aus vier bis fünf Eiern, gelegentlich aus drei oder sechs Eiern. Die Eier sind rund-elliptisch. Es brütet allein das Weibchen. Die Brutzeit beträgt 20 Tage. Paarfütterungen, bei denen das Männchen das Weibchen mit Futter versorgt, sind in freier Natur beobachtet worden. Die Nestlinge verlassen mit etwa sechs Wochen die Nisthöhle.In Australien werden Rotflügelsittiche nicht sehr häufig gehalten. In Europa dagegen sind sie seit mehr als einem Jahrhundert Volierenvögel. Problematisch ist ihre Eingewöhnungszeit. Einmal eingewöhnt sind sie jedoch robuste Pfleglinge, die ein Lebensalter von mehr als zwei Jahrzehnten erreichen können. Für ihr Wohlbefinden benötigen Rotflügelsittiche sehr große Volieren. Empfohlen wird eine Volierenlänge von mindestens fünf Metern Länge und zwei Meter Höhe, damit die Vögel die Möglichkeit zum Fliegen haben. Anderenfalls werden die Vögel sehr träge, da sie ihren Bewegungsdrang nicht ausleben können.

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Adelaidsittich

der Adelaidesittich kommt aus Australien. Seinen Namen erhielt er von John Gould, der diese Plattschweifsittichart 1840 bestimmte. Er benannte die Art nach deren Herkunftsort Adelaide. Adelaide ist die Hauptstadt des australischen Bundeslandes South Australia. Auch er gehört zur Gattung der eigentlichen Plattschweifsittiche (Platycercus), die sich in acht Arten und fünfzehn Unterarten aufteilen. Diese teilen sich wiederum in drei Gruppen auf, die blauwangige, die weiß- und die gelbwangige, welche nur von einer Art besetzt ist. Das primäre Erkennungsmerkmal der Gattung Platycercus ist die auffällige "Schuppenzeichnung oder Säumung" des Rückens sowie die farblich gekennzeichnete Wangenregion. Der Adelaidesittich ist ein Stiefkind in Vogelliebhaber-Volieren. Das liegt sicher mit daran, daß er relativ selten gehalten wird und es dadurch zwangsläufig weniger Nachzuchten gibt.

Der taxonamische Status des Adelaidesittichs ist umstritten. Einige Systematiker betrachten ihn als westliche Unterart des Pennantsittichs, mit der Begründung, daß der Farbübergang von den Pennantsittichen zu den Adelaidesittichen übergangslos erfolgt (die Pennantsittiche an der südwestlichen Verbreitungsgrenze sind besonders hell gefärbt) und die andersgestaltige Farbgebung auf den trockeneren Lebensraum zurückzuführen ist. Unter Anwendung der „Gloger'schen Regel“ ist die zunehmende Gelbfärbung in unmittelbarem Zusammenhang mit der Besiedlung immer trockenerer Regionen zu sehen. Gute Beispiele hierfür sind auch die Unterarten der Prachtrosella (Platycercus eximius ceciliae) und der Rotrücken-Stanleysittich (P. icterotis xanthogenys). Andere Taxonomen sehen im Adelaidesittich eine Hybriden-Population, die aus Kreuzungen von Pennantsittichen (P. e. elegans) und Strohsittichen (P. flaveolus) entstanden ist. Beweis hierfür sind Zuchten mit Gefangen­schaftsexemplaren beider Arten, die den Adelaidesittichen täuschend ähnlich sind. Unklar ist, welche Erbanteile dominant oder rezessiv weitergegeben werden. Auf jeden Fall ist die unterschiedliche Färbung von Adelaidesittichen einer engbegrenzten Region ein in diesem Zusammenhang beachtenswertes Kriterium (dies könnten aber auch intermediäre Formen, P. a. adelaidae - P. a. subadelaidae, sein). Sicher und deutlich ist, daß alle drei Arten eng miteinander verwandt sind.

Der überwiegende Teil der Taxonomen behandelt den Adelaidesittich als eigenständige Art und unterscheidet ihn in zwei Unterarten.

Nach Herrn Josef Wingens, AZN 11/90, sind Abweichungen in der Färbung sehr häufig, daher gilt auch beim Adelaidesittich der gleiche Grundsatz wie beim Pennantsittich, daß die Farbtönung der Rückenpartie der Brustpartie entsprechen muß. Ist die Brustpartie dunkelrot und die Rückenpartie orange, so handelt es sich meist um eine Kreuzung zwischen Pennant- und Strohsittich. Kreuzungen dieser Art und auch mit anderen Arten sind leider sehr oft vorgekommen. Ich bitte daher alle Liebhaber, die Adelaidesittiche in ihrem Bestand haben, versuchen Sie blutsfremde Vögel zu bekommen, damit auch der Adelaidesittich in seiner Art rein erhalten bleibt.

<!--[if !supportLists]--> II.  <!--[endif]--> Verbreitungsgebiet - Allgemein

Adelaidesittiche sind standorttreu; nur örtlich jahreszeitliche Wanderungen, sie leben in bewaldeten Tälern, offenen Wäldern, Galeriewäldern entlang von Flüssen, Savannen mit Baumbestand und Obstplantagen; tauchen gelegentlich in den Gärten und Parkanlagen der Vororte von Adelaide auf. Die Art findet sich auch in den Flächen land- und forstwirtschaftlicher Anbaugebiete ein. Sie leben in der unmittelbaren Nähe von Wasserläufen und sind deshalb an Creeks, Flüssen und Bächen besonders häufig. In kleinen Gruppen leben sie auf engbegrenztem Raum. Nur zu Zeiten absoluter Dürre wandern sie in feuchtere Gegenden ab, so daß sich dann entlang von wasserführenden Flüssen etc. größere Gruppen bilden. Adelaidesittiche verbringen den Großteil des Tages mit Nahrungssuche. Sie sind wenig scheu, werden regelmäßig bei der Nahrungsaufnahme in hohen Bäumen, auf dem Boden oder beim Trinken an Wasserstellen beobachtet. Nur in der heißen Mittagszeit ruhen sie im Blattwerk der Eukalyptusbäume. Der Flugstil entspricht dem des Pennantsittichs, und der Ruf ist auch mit dem des Pennantsittichs identisch.

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Schildsittiche

Der Schildsittich (Polytelis swainsonii) ist eine australische Papageienart. Es werden keine Unterarten unterschieden.

Schildsittiche sind mittelgroße Papageien mit einem langen stufigen Schwanz. Die Steuerfedern sind schmal und am Ende fein zugespitzt. Diese Sittiche erreichen eine Körperlänge von 40 Zentimetern und wiegen zwischen 133 und 157 Gramm.Wie bei allen Prachtsittichen ist der Schnabel relativ klein. Die Art weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf.

Die Grundfärbung des Gefieders beim Männchen ist leuchtend grün. Die Körperunterseite ist etwas gelblicher als das Gefieder auf der Körperoberseite. Der Scheitel ist blau. Dieses Blau wird zum Nacken hin etwas verwaschener. Stirn und vorderer Scheitel, Kinn und Kehle sowie die Wangen sind auffällig leuchtend gelb. Bei einigen Individuen weist die Stirn einen orangefarbenen Anflug auf. Einzelne Individuen haben außerdem ein breites rotes Halsband, das unmittelbar an die gelbe Kehle angrenzt.

Am Flügelbug haben Schildsittiche ein mattblaues Gefieder. Mattblau sind außerdem die äußersten Armschwingen und die Außenfahnen der Handschwingen. Die Schwanzoberseite ist dunkelbrün <braun oder grün?> und läuft zur Spitze hin dunkelblau verwaschen aus. Die Schwanzunterseite ist grauschwarz. Die äußeren Steuerfedern sind an ihrer Spitze matt weißgelblich. Der Schnabel ist korallenrot. Die Iris ist gelborange.

Weibchen fehlt die Gelbzeichnung am Oberkörper. Stirn und Gesicht sind matt bläulich grün. Die Schenkel sind orangerot bis mattrot. Die äußersten Steuerfedern sind auf den Innenfahnen mattrot. Die Iris ist gelb. Jungvögel gleichen den Weibchen weitgehend. Bei ihnen ist jedoch der Oberkörper ohne jegliche Abzeichen.

Der Flug ist gradlinig und schnell. Kennzeichnend für ihre Flugsilhouette sind die nach hinten gerichteten Schwingen und der nach hinten stufig auslaufende Schwanz. Größere Strecken legen sie in beachtlicher Höhe zurück.

Schildsittiche kommen ausschließlich im inneren südöstlichen Australien vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Mitte New South Wales bis in den äußersten Norden des Bundesstaates Victoria.

Schildsittiche sind in ihrem Brutareal eng an größere Bestände von Eucalyptus camaldulensis gebunden. Diese Eukalyptusart findet sich in der Regel in flussnahen Wäldern, die gelegentlich auch überschwemmt werden. Sie nutzen auch mit Eukalyptusbäumen bestandene Baumsavannen.Außerhalb der Fortpflanzungszeit sind sie in einer Vielzahl bewaldeter Habitate zu finden.Schildsittiche sind ausgesprochen soziale Vögel, die selbst in der Fortpflanzungszeit nur selten als Einzelpaare beobachtet werden. In der Fortpflanzungszeit bilden sie meist kleine Schwärme, außerhalb dieser Zeit sind Schwärme mit mehr als 200 Individuen keine Seltenheit.

Schildsittiche sind tagaktive Vögel. Ihr Aktivitätshöhepunkt liegt am frühen Morgen und am späten Nachmittag, die Ruhephasen verbringen sie in Baumkronen. Zur Nahrung zählen vor allem Grassamen, daneben spielen Früchte, Beeren, Nüsse, Nektar und Blüten sowie Insekten und deren Larven eine Rolle. Die Nahrungssuche erfolgt überwiegend am Boden, häufig aber auch in den äußersten Randbereichen von Sträuchern und Bäumen.

Schildsittiche sind Höhlenbrüter. Die Bruthöhle befindet sich in der Regel hoch über dem Boden. Sie verteidigen kein Brutrevier, daher wurden bereits in einem Baum mehrere von brütenden Schildsittichen besetzte Baumhöhlen gefunden. Brutbäume finden sich in der Regel in der Nähe von Gewässern. Vermutlich nutzen Schildsittiche über Jahre dieselbe Nisthöhle. Zum Balzverhalten der Männchen gehören kurze Schauflüge vor den Weibchen.

Das Gelege besteht normalerweise aus vier bis fünf Eiern. Es brütet allein das Weibchen. Die Jungvögel sind etwa 40 Tage nach dem Schlupf flügge.

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Agaporniden

Die Unzertrennlichen (Agapornis) sind eine Gattung von kleinen afrikanischen Papageien, die zu den Eigentlichen Papageien (Psittacidae) und zur Unterfamilie der Edelpapageien (Psittaculinae) gehört. Ihr Name rührt von ihrer sehr starken Paarbindung her, die normalerweise ein Leben lang andauert. Ihr extremes Paarverhalten (Kuscheln, Pflegen usw.) hat ihnen auch den Namen „Liebesvögel“ eingebracht (besonders verbreitet im englischsprachigen Raum, „Lovebirds“, sowie im wissenschaftlichen Namen Agapornis, von griech.: agape = Liebe und ornis = Vogel).Unzertrennliche kommen wild im tropischen Afrika vor. Sie zählen gemeinsam mit den Langflügelpapageien und den auf Madagaskar endemisch vorkommenden Vasapapageien zu den typischen Papageienvertretern der Afrotropis. Sie fehlen aber weitgehend in den trockenen Gebieten der Sahelzone und der Kalahari ebenso wie im Großteil der Republik Südafrika. Eine Art, das Grauköpfchen (A. canus), ist auf Madagaskar endemisch.Die Vögel sind zwischen 13 und 18 cm lang und etwa 50 g schwer. Das Gefieder ist überwiegend grün oder gelbgrün. Bei allen Arten außer dem Grünköpfchen (A. swindernianus) sind der Kopf und oft auch die Brust auffällig farbig. Diese Färbung gibt den meisten Arten den Namen. Das Grünköpfchen weist dafür einen schwarzen Nackenring auf. Bei einigen Arten sind Oberschwanzdecken und Bürzel blau. Einige der Arten (Ruß-, Erdbeer-, Pfirsich- und Schwarzköpfchen) haben einen auffälligen weißen Augenring. Bei diesen Arten gibt es kaum geschlechtsspezifische Unterschiede (wie auch beim Rosen- und Grünköpfchen), bei den anderen Arten ist die optische Geschlechtsbestimmung möglich.

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Rotrückenara

Der Rotrückenara (Primolius maracana), auch Marakana, ist eine Papageienart der Gattung der Kleinaras (Primolius). In der Literatur finden sich auch die Einordnung als Ara maracana (Vieillot, 1816) und Propyrrhura maracana . Die Einordnung in Primolius ist umstritten, da deutliche Ähnlichkeiten zum Ara severa vorhanden sind. Lepperhoff verwendet diese Einordnung in seinem 2004 erschienenen Fachbuch gar nicht.

Drei Arten gehören dieser Gattung an:

Das Wort "Maracana" kommt aus der brasilianischen Eingeborenensprache, dem Tupi, und bedeutet "Grüner Vogel"

  • Größe: etwa 43 cm.
  • Gefieder: Grün. Stirn rote Ansätze, zwei rote Bauchflecken, Unterrücken: rot, Flügel, Grün - Unterseite gelblich-grün, ins blau übergehend Schwanz: Ansatz Grün, Unterseite gelblich-grün, ins blaue übergehend
  • Füße: Jungtiere, grau-schwarz, adulte Tiere hell, fleischfarbend
  • Iris: braun nackte Augen-Wangenregion, weißlich mit dünnen Federreihen

Der Rotrückenara lebt im Südosten von Brasilien - Sao Paulo, Parana, brasilianisches Bergland und Hochland von Mato Grosso

Wie bei fast allen Papageienarten befindet sich auch der Bestand des Rotrückenaras im starken Rückgang, da sein Lebensgebiet von Landwirtschaft und Industrie der Ostküste Südamerikas stark bedroht wird. Es werden weniger als 10.000 Vögel in freier Wildbahn geschätzt.

Die Lebensräume des Rotrückenaras stellen tropische bis subtropische Wälder entlang der Flussläufe, und offene Halbsavannen dar.Die Ernährung ist vielfältig und reicht über verschiedene Früchte, Sämereien, Nüsse und Beeren. Außerdem sucht er regelmäßig die sogenannten Lehmlecken auf, die nach neueren Forschungen nicht der Mineralaufnahme sondern der Neutralisierung von Pflanzengiften dienen.Es gibt nur sehr wenige Berichte in der Fachliteratur über das Leben der Rotrückenaras. Zur Brut benutzen Sie Baumhöhlen, diese werden auch als Schlafplatz gewählt.Im Gegensatz zu vielen anderen Ara-Arten ist die Nachzucht relativ problemlos und schon häufig gelungen. Es werden dabei 1 - 5 Junge aufgezogen. Dass wenige Züchter diese Ara-Art halten, liegt im relativ unscheinbaren Aussehen, gegenüber den weit farbenprächtigeren Verwandten.

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Lori

Die Loris (Loriinae), seltener auch Lories geschrieben oder Honigpapageien genannt, sind eine Nektar trinkende Unterfamilie aus der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Stellenweise werden sie noch als eigenständige Familie (Loriidae) innerhalb der Ordnung der Papageienvögel (Psittaciformes) betrachtet.

Außerdem bezeichnet Loris auch die baumbewohnende Primaten der Familie Lorisidae oder Loridae. Um Verwechslungen zu vermeiden, wird für die Vögel (Loriinae) stellenweise die Schreibweise Lories verwendet. Im Singular und bei der Artbezeichnung mittels vollständigem Trivialnamen heißt es in allen Fällen Lori.

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Kanarienvögel

Der Kanarienvogel(Serinus canaria forma domestica) stammt vom Kanarengirlitz (Serinus canaria) ab. Der Kanarengirlitz bewohnt die atlantischen Inselgruppen der Kanarischen Inseln und Azoren sowie die Insel Madeira. Er lebt vor allem von Samen und Pflanzenteilen und in der Brutzeit auch von Insekten. Im Laufe von mehr als 500 Jahren hat der Mensch diesen Singvogel zu einem Haustier domestiziert. Der Kanarienvogel ist das einzige Haustier, bei dem der Stimmapparat – und somit seine Lautäußerungen (Gesang) – verändert wurde. Dieser Gesang hat den Kanarienvogel berühmt gemacht, und er wird auch „Sänger im gelben Federkleid“ genannt. Insbesondere der Harzer Roller stellt einen in dieser Hinsicht bekannten Zuchtvogel dar.

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Felsensittich

Der Felsensittich ist ein tagaktiver Vogel und ähnelt im Aussehen sowie von der Proportion her sehr stark dem Arasittich. Der Kopf, Nacken, Rücken und die Rückendeckfedern sind dunkel braunoliv gefärbt mit unterschiedlich grünlichen Schattierungen. Die untere Rückenpartie, der Rumpf und der Unterkörper sind gelblich mit leichter Olivtönung. Die Hüfte und der Unterbauch weisen eine verwaschene rot-orange Färbung auf. Die Kehle und die Brust sind grau mit einem leichten Braunton versehen. An den Außenseiten der Brust sind weißliche Markierungen, die sich zu einem schmalen Band zusammenfügen. Die oberen und unteren Flügeldecken sind ebenfalls Olivfarben. Des Weiteren sind die Außenfahnen der Schwungfedern blaugrün und die Schwanzunterseite ist bräunlich sowie die Oberseite olivgrün mit einem bläulichen Einschlag. Der Schnabel ist grau und die Iris dagegen blassgrau gefärbt. Die Füße sind fleischfarben. Der Felsensittich erreicht eine Gesamtgröße von 45 cm. Die Lebensdauer des Felsensittichs beträgt etwa 30 Jahre. Der Felsensittich ist in seiner Heimat sehr selten geworden; er ist vom Aussterben bedroht.

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Königsittich

der Königssittich (Alisterus scapularis), auch Australischer Königssittich genannt, ist eine ausschließlich in Australien verbreitete Papageienart. Es werden zwei Unterarten unterschieden. Das Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die Küstengebiete und das daran angrenzende Bergland im Osten Australiens. Auf Tasmanien kommt diese Art nicht vor. Königssittiche sind lokal häufige Vögel. Die Art ist in Australien gesetzlich geschützt, jedoch werden gelegentlich Abschussgenehmigungen erteilt, um Ernteschäden vorzubeugen. Sie wird gleichzeitig sehr zutraulich und findet sich beispielsweise an Picknickplätzen ein, um sich von Besuchern füttern zu lassen.

Königssittiche sind recht große und kräftige Papageien mit einem proportional zur Körpergröße langen Schwanz. Dieser ist breit und stark stufig. Der Geschlechtsdimorphismus ist sehr auffällig. Während sie in Australien nur selten gehalten werden, sind sie außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiet verhältnismäßig häufig gepflegte Volierenvögel. Sie gelten als langlebig und robust. Ihre Zucht gilt dagegen als verhältnismäßig anspruchsvoll. Nach Ansicht des auf australische Papageien spezialisierten Joseph M. Forshaw ist dies auf ungünstige klimatische Bedingungen, nicht harmonisierende Brutpaare sowie ungeeignete Nisthöhlen zurückzuführen.

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Grünzügelpapagei

Der Grünzügelpapagei (Pionites melanocephala) ist eine Papageienart aus der Gattung der Weißbauchpapageien (Pionites). Seine Heimat liegt in Südamerika nördlich des Amazonas.Das Gefieder ist grün und gelb-orange, der Bauch ist weiß und der Kopf schwarz. Die Bereiche sind scharf gegeneinander abgegrenzt und die Färbung beider Geschlechter ist gleich.Sie sind relativ laut, kauen gerne auf Holz herum und sind im Brutgeschäft relativ aggressiv. Sie sind sehr territorial und verstehen sich selten mit anderen Arten.Grünzügelpapageien sind wohl die verspieltesten und lebendigsten Papageien. Sie sind Schwarmtiere und sollten auch in Menschenobhut mindestens zu zweit gehalten werden. Im Gegensatz zu anderen Papageienarten neigen sie in Käfighaltung nicht zu Verfettung. Allerdings ist auch bei diesen ein großer Käfig von 2 m Länge, 1 m Breite und ca. 2 m Höhe nötig, sowie täglich noch extra Freiflug. Grünzügelpapageien schlafen immer in Höhlen/Nistkästen nicht nur zur Brutzeit.

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Sonnensittich

Der Sonnensittich (Aratinga solstitialis) ist ein südamerikanischer Papagei.

Der 30 cm lange Sonnensittich ist gewöhnlich gelb, orange und rot gefärbt, Flügel und Schwanz sind grün, leicht dunkelblau schimmernd. Das Gefieder der Jungvögel ist anfangs grün-gelb durchsetzt, die volle Ausfärbung findet mit etwa 9 Monaten statt. Der schrille, zweisilbige Ruf wird häufig in Bäumen oder Im Flug ausgestoßen. Der Flug ist schnell und geradlinig.

Der Vogel lebt in lichten Wäldern, Palmenhainen, Savannen in Nordostbrasilien, Französisch-Guyana und Venezuela.

Der Sonnensittich lebt in kleineren Gruppen, wenn aber das Nahrungsangebot besonders üppig ist, scharen sie sich zu größeren Schwärmen zusammen. Der Vogel sucht in Bäumen nach Früchten, Nüssen, Sämereien und Blüten und frisst am Boden vor allem Kaktusfrüchte.

Der Sonnensittich kann sich das ganze Jahr über fortpflanzen, paart sich aber vorwiegend im Frühling. Der Vogel brütet in lockeren Kolonien und baut das Nest in Höhlen von Palmen oder anderen Bäumen. Das Weibchen bebrütet drei oder vier Eier rund 23 Tage lang. Die Jungvögel, die mit etwa 50 Tagen flügge werden, bleiben danach gewöhnlich aber noch eine ganze Weile bei den Eltern und werden mit etwa zwei Jahren geschlechtsreif. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Sonnensittichs liegt bei ca 20-30 Jahren.

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Mohrenkopfpapagei

Der Mohrenkopfpapagei (Poicephalus senegalus) ist eine Papageienart aus der Gattung der Langflügelpapageien (Poicephalus). Es existieren 3 Unterarten.

Kopf und Gesicht grau bis dunkelgrau, Ohrdecken bzw. Ohrfleck mit leicht silbernem Anflug. Hinterbrust, Bauch, Unterflügel- und Unterschwanzdecken in leuchtendem Hellgelb, das sich in der Bauchmitte zu Orange vertieft. Schwungfedern und Schwanz dunkelbraun mit olivgrünem Anflug. Rücken, Schenkel und ein schildförmiges Brustband leuchtend grasgrün. Schnabel schwärzlichgrau, Iris gelb, Brille (nackter Augenring) anthrazit.

Senegal, Gambia, Guinea-Bissau und Guinea, Elfenbeinküste und Ghana ostwärts bis West-Nigeria, Ost- und Nordost-Nigeria, Nord- Kamerun und Südwest-Tschad. Die Mohrenkopfpapageien sind meist standorttreu und unternehmen nur lokale Wanderungen wegen des Nahrungsangebotes. Mohrenkopfpapageien wurden schon bis zu einer Höhe von 1000m angetroffen.

Die Art gilt laut IUCN als gefährdet.

Der Mohrenkopfpapagei zählen zu den mittellauten bis lauten Papageien, welcher sich mit Pfiffen und einigen schrillen Tönen äußert. Die schrille durchdringende Stimme ist sein Erkennungszeichen untereinander und ist in der Kommunikation in den weitläufigen Steppen Afrikas begründet.

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Nymphensittich

Der Nymphensittich(Nymphicus hollandicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Papageien (Psittaciformes). Innerhalb der Ornithologie war lange strittig, ob der Nymphensittich innerhalb der Papageien zu den Kakadus oder den Sittichen gehört (ältere Bezeichnungen wie Kakadusittich und Keilschwanzkakadu deuten auf diese Unsicherheiten in der Nomenklatur hin), so ist es inzwischen sicher, dass er den Kakadus zuzuordnen ist. Es unterscheidet sich jedoch kein anderer Kakadu so stark von den übrigen Vertretern der Familie wie der Nymphensittich. Er wird entsprechend in eine eigene Gattung gestellt.

Nymphensittiche sind kleine, schlanke Papageien, die fast den gesamten australischen Kontinent besiedeln. Sie leben sehr nomadisch und streifen in großen Teilen ihres Verbreitungsgebietes umher. Durch diese ständige Durchmischung der Population haben sich keine erkennbaren Unterarten entwickelt. Ihr Schwanz ist lang und konisch. Die Schwingen verlaufen spitz zu und erreichen angelegt knapp die halbe Schwanzlänge. Der Schnabel ist im Vergleich zur Körpergröße klein. Die Art weist einen auffälligen Geschlechtsdimorphismus auf. Während Männchen eine gelbe Maske (Gesicht) haben, haben Weibchen nur eine leicht gelbe bis garnicht vorhandene Maske. Jungvögel gleichen zunächst dem adulten Weibchen. Beide Elternvögel sind an der Brut beteiligt und versorgen den Nachwuchs.

Nymphensittiche sind beliebte und weit verbreitete Heimtiere. Um 1840 kamen die ersten Wildfänge nach Europa, zehn Jahre später wurden sie erfolgreich gezüchtet.

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